Satzung „Alles für die Katz - Katzenhilfe Borgholzhausen und Umgebung e.V“

§ 1 Der Verein führt den Namen „Alles für die Katz-Katzenhilfe Borgholzhausen“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt dann den Zusatz e.V. Der Sitz des Vereins ist Borgholzhausen.

§ 2 Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 3 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung.
Der Zweck des Vereins ist der Tierschutz.

Von übergeordneter Bedeutung ist der Schutz von Katzen und von verwaisten oder verwilderten Katzen in Borgholzhausen und Umgebung.

Die Vereinsarbeit konzentriert sich auf die Verhinderung oder Beendigung von Problemlagen in der Tierhaltung, insbesondere -
der unkontrollierten Vermehrung,
der Aussetzung von Katzen,
der Vernachlässigung bzw. der mangelhaften Versorgung und Pflege, und
der nicht artgerechten Haltungsbedingungen

Der Verein setzt sich aktiv für die Kastration von Katzen und anderen Kleintieren (Kaninchen, Meerschweinchen, Frettchen und Ratten) ein.

Mittelfristiges Ziel ist der Erwerb bzw. die Errichtung und Unterhaltung eines Gnadenhofes für Tiere.

§ 4 Der Verein ist selbstlos tätig.  Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 5 Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 6 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 7 Vereinsmitglieder können natürliche oder juristische Personen werden. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Gegen die Ablehnung, die keiner Begründung bedarf, steht dem Bewerber/der Bewerberin die Berufung in der Mitgliederversammlung zu, welche dann endgültig entscheidet.

§ 8 Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod der natürlichen Person oder durch Auflösung der juristischen Person.

Der Austritt erfolgt durch die schriftliche Austrittserklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden. Eine Erstattung der Beiträge ist ausgeschlossen.

Der Ausschluss kann nur aus gewichtigem Grund erfolgen. Gewichtige Gründe sind beispielsweise ein den Verein selbst und/oder seine Ziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflicht, oder Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung in der Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats nach dem Ausschluss an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig über den Ausschluss.  

§ 9 Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung.

§ 10 Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 11 Die Mitgliederversammlung ist oberstes Vereinsorgan. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Wahl und Abwahl des Vorstandes, Entlastung des Vorstandes, Entgegennahme der Berichte des Vorstandes, Wahl der Kassenprüfer und Kassenprüferinnen, die Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeit, Beschlussfassung über Änderung der Satzung, Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins, Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen sowie weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben.

Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet alle zwei Jahre statt.

Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich und unter Angabe von Gründen verlangt.

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von einem Monat schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Als Fristbeginn gilt der Poststempel.

Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Sitzung bekannt zu machen. Über ergänzte Tagesordnungspunkte können wirksame Beschlüsse gefasst werden.

Über Anträge zur die Abwahl des Vorstandes, zur Änderung der Satzung und zur Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Sitzung zugegangen sind, kann erst auf der folgenden Mitgliederversammlung entschieden werden.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

Die Mitgliederversammlung wird vom amtierenden Vorstand geleitet. Die Mitgliederversammlung wählt zu Beginn einen Schriftführer.

Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich oder durch ein anderes Mitglied unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht ausgeübt werden. Die Stimmrechtsübertragung kann nur für alle Beschlüsse der Mitgliederversammlung erfolgen. Auf ein anwesendes Mitglied darf nur eine Vollmacht von höchstens drei Personen erteilt werden.

Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

Satzungsänderung, Änderungen des Satzungszweckes und die Auflösung des Vereins können nur mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.

Über Beschlüsse der Mitgliederversammlungen ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Vorstand und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Auf Verlangen und aus wichtigem Grund ist jedem Mitglied eine Kopie des Protokolls auszuhändigen.  

§ 12 Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem ersten Vorsitzenden und einem zweiten Vorsitzenden. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln vertretungsberechtigt.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden. Die Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Beendet ein Vorstandsmitglied die Mitgliedschaft im Verein, so endet auch das Amt als Vorstand.

§ 13 Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren einen Kassenprüfer bzw. eine Kassenprüferin. Diese Person darf nicht Mitglied des Vorstands sein. Eine Wiederwahl ist zulässig.

§ 14 Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an einen anderen Tierschutzverein in der Umgebung.



Borgholzhausen den 16. Juli 2016

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